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Confluence Clustering - High Availability und High Performance

Inhaltsverzeichnis

Unterschiede des Clustering - HP- vs. HA-Clustering

Bei HPC (High Performance Clustering) geht es um eine Lastverteilung und Skalierung von Confluence für große und sehr große Installationen mit mehreren hundert bis tausend parallel arbeitenden Nutzern. Das HPC bietet keine Hochverfügbarkeit, wenngleich diese zu einen bestimmten Grad gewährleistet ist.

Für ein HA-Setup (High Availability) von Confluence ist es gängig, ein Fail-Over Konzept zu wählen. In solch' einem Setup werden zwei - oder mehr, dies ist jedoch weder sinnvoll noch hilfreich - Server für Confluence und Datenbank betrieben, bei dem im Falle eines Hardware- oder Betriebssystemausfalls der zweite Hot-Standby-Knoten die Dienste (Confluence, Datenbank) automatisch übernimmt.

Nachteile von Clustering

HP-Clustering

Hardware-Voraussetzungen und Nachteile

Mögliche Topologie

Grobkonzept

Schritte zur initialen Konfiguration

  1. Identische OS-Installation aller Knoten (mit Ausnahme der Netzwerkkonfiguration, Hostname etc.)
  2. Konfiguration des Datenbank-Clusters
  3. Installation und Konfiguration von Confluence Cluster Edition auf dem ersten Knoten mit Anbindung an den Datenbank-Cluster
  4. Confluence auf dem ersten Knoten stoppen und Installations- und Heimverzeichnis auf den zweiten Knoten kopieren
  5. Confluence auf ersten Knoten starten und warten bis dieser läuft
  6. Confluence auf dem zweiten Knoten starten und warten, bis dieser dem Cluster beitritt
  7. Cluster-Setup zwischen den beiden Knoten testen
    1. Cluster Administrationskonsole aufrufen
    2. Cluster-Test durchführen (s.u.)
  8. (Confluence auf beiden Knoten stoppen: zuerst auf zweiten, dann ersten Knoten)
  9. (Installations- und Heimverzeichnis von Knoten 1 oder 2 auf den dritten Knoten kopieren)
  10. (Confluence auf ersten Knoten starten und warten bis dieser läuft)
  11. (Confluence auf dem dritten Knoten starten und warten, bis dieser dem Cluster beitritt)
  12. Loadbalancer konfigurieren (z.B. Apache mit mod_jk): http://tomcat.apache.org/connectors-doc/generic_howto/loadbalancers.html
  13. Zugriff auf den Cluster per Loadbalancer testen

Cluster-Test

Ein einfacher Test der Cluster-Funktionalität (vor dem Schalten des Load-Balancers):

  1. Durch direkten Zugriff über URL/Hostnamen auf Knoten 1 eine Wiki-Seite anlegen
  2. Durch direkten Zugriff über URL/Hostnamen auf Knoten 2 sicherstellen, dass die Wiki-Seite erscheint
  3. Eine Minute für den Index warten
  4. Suche auf Knoten 1 durchführen
  5. Suche auf Knoten 2 durchführen

Backup

Da alle relevanten Daten in der Datenbank gespeichert werden, ist ein Backup der Confluence-Knoten nicht erforderlich. Es muss jedoch auf der Seite der Datenbank sichergestellt sein, dass regelmäßig inkrementelle Backups durchgeführt werden.

Upgrades

Während des gesamten Prozesses sollten die Logdateien von Confluence überwacht werden!

  1. Eine Maintainance-Seite im Loadbalancer schalten
  2. Confluence auf allen Knoten herunterfahren
  3. Snapshots der Maschine oder der Partitionen erstellen
  4. Datenbank-Sicherung erstellen
  5. Neue Version von Confluence auf einem Knoten deployen
  6. Eventuelle vorherige Konfigurations-Anpassungen (z.B. durch Tuning) wiederherstellen
  7. Prüfen, ob der Knoten alleine korrekt hochfährt

Ist dieser Schritt erfolgreich, kann fortgefahren werden:

  1. Neue Version von Confluence auf allen anderen Knoten deployen
  2. Eventuelle vorherige Konfigurations-Anpassungen (z.B. durch Tuning) auf den anderen Knoten wiederherstellen
  3. Alle anderen Knoten einzelnen hochfahren und prüfen, ob diese den Clusterverbund wieder beitreten
  4. Load-Balancer Maintainance-Seite deaktivieren
  5. Upgrade der installierten Plugins
  6. Snapshot löschen

Sollte das Upgrade fehlschlagen, sind folgende Schritte für ein Recovery nötig:

  1. Confluence herunterfahren
  2. Zurück zum Stand des Snapshot springen
  3. Datenbanksicherung wiederherstellen
  4. Confluence wieder starten

HA-Clustering

Hardware-Voraussetzungen und Nachteile

Mögliche Topologie

Cluster mit SAN Shared Nothing - FS-Synchronisation

Grobkonzept

Schritte zur initialen Konfiguration

Die Konfiguration eines Failover-Clusters gestaltet sich, gegenüber eines HPC, deutlich individueller, gerade im Hinblick auf das verwendete Betriebssystem (Linux vs. Windows) und der eingesetzten HA-Suite (Pacemaker/Corosync/DRBD, Veritas Cluster Server, ...).

Cluster-Test

Ein einfacher Test der Cluster-Failover-Funktionalität besteht im Hard-Reset (Stromversorgung kappen, VM terminieren) eines Knoten.

Backup

Stellt sich derselben Herausforderungen wie in einer normalen Installation von Confluence, wenn die Anhänge im Dateisystem gespeichert werden. Siehe dazu auch 

Upgrades

Verhalten sich wie bei einer normalen Installation, siehe Confluence Upgrades. Jedoch sollte vor dem Upgrade die Überwachung der Confluence-relevanten Dienste im Cluster deaktiviert werden. 

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